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Zertifikatslehrgang: Basisqualifikation zur OGS- Ergänzungskraft- TZG

Mit gezielter Qualifizierung zu mehr Handlungssicherheit in der OGS – investieren Sie in die Kompetenzentwicklung Ihrer Mitarbeitenden

Die Anforderungen in der Offenen Ganztagsschule steigen kontinuierlich – ebenso wie die Verantwortung der Mitarbeitenden, die Kinder im schulischen Alltag begleiten, fördern und unterstützen.

Viele Träger stehen dabei vor der Herausforderung, Quereinsteigende und berufserfahrene Mitarbeitende ohne formale pädagogische Qualifikation systematisch zu schulen und sicher in ihre Rolle zu integrieren.

Mit unserem Grundkurs: Basisqualifikation zur OGS-Ergänzungskraft bieten wir Ihnen ein praxisnahes Qualifizierungsangebot, das genau hier ansetzt.

Der Lehrgang unterstützt Sie als Träger dabei, Ihre Mitarbeitenden gezielt zu professionalisieren und nachhaltig in ihrer Handlungssicherheit zu stärken – direkt bezogen auf die Anforderungen des OGS-Alltags.

TZG-Zertifikat 80 Unterrichtseinheiten max. 20 Teilnehmer 1290,- Mitarbeitende im OGS/Ogata mit wenig bis gar keinen Kenntnissen in diesem Bereich, die im Kontext der offenen Ganztagsbetreuung für die Arbeit mit Kindern im Grundschulalter eingesetzt werden sollen.

Inhalte

Zertifikatslehrgang: Basisqualifikation zur OGS- Ergänzungskraft- TZG

Modul 1: Grundlagen der OGS-Arbeit & Rolle der Ergänzungskraft (Onboarding)

Dieses Modul bietet einen fundierten Einstieg in die Betreuungsarbeit im Offenen Ganztag. Die Teilnehmenden setzen sich mit dem Auftrag, den Zielen und den Herausforderungen der OGS auseinander und reflektieren gleichzeitig die eigene Rolle als Ergänzungskraft. Neben praxisnahen Beispielen stehen auch rechtliche Grundlagen sowie die persönliche Haltung im pädagogischen Alltag im Mittelpunkt.Die Teilnehmenden gewinnen Sicherheit in ihrer Rolle, verstehen ihre Aufgaben und Grenzen und lernen, typische Alltagssituationen souverän zu bewältigen.

Ergebnis:

Mitarbeitende handeln klarer, sicherer und entlasten das Team, weil Unsicherheiten und Fehlverhalten reduziert werden.

Warum wichtig?

Viele Konflikte und Überforderungen entstehen durch unklare Rollen – dieses Modul verhindert genau das.

Inhalte:

  • Kennenlernen, Erfahrungsaustausch, Bildung von Lerntandems
  • Auftrag, Ziele und Aufgaben der OGS
  • Herausforderungen und typische Situationen im OGS-Alltag
  • Rolle und Persönlichkeit der Ergänzungskraft
  • Handlungskompetenzen in der Betreuung
  • Erziehungsstile und pädagogische Grundhaltung
  • Sicherheitsförderung: Aufsichtspflicht und Schulrecht
  • Selbstlernphase: Transferaufgaben über die Lernplattform

Modul 2 : Das Kind im Fokus – Entwicklung, Beobachtung und Dokumentation

In diesem Modul steht das Kind im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erwerben Grundlagenwissen zur Entwicklung von Kindern im Grundschulalter und lernen, Beobachtungen gezielt und professionell zu nutzen. Ziel ist es, Kinder im Alltag besser zu verstehen, angemessen zu begleiten und Entwicklungsprozesse sicher einschätzen zu können durch Wahrnehmung und Beobachtung und wie diese dokumentieren soll.

Ergebnis:

Weniger Missverständnisse im Umgang mit Kindern, mehr gezielte Unterstützung und angemessenes Reagieren im Alltag.

Warum wichtig?

Wer Kinder versteht, kann sie besser begleiten – das ist die Grundlage jeder pädagogischen Arbeit.

Inhalte:

  • Entwicklung von Kindern im Alter von 6–12 Jahren
  • Wahrnehmung und Beobachtung im pädagogischen Alltag
  • Grundlagen der Dokumentation
  • Grenzverhalten und Benehmen- Verhaltensregeln zusammensetzen

Modul 3: Spielpädagogik & Freizeitgestaltung

 in der OGS

Die OGS ist nicht nur Betreuung, sondern ein wichtiger Bildungs- und Lebensraum. In diesem Modul lernen die Teilnehmenden, wie Spielpädagogik und Freizeitgestaltung gezielt eingesetzt werden können, um Kinder in ihrer Entwicklung zu stärken und den Nachmittag sinnvoll, mit wenigen Konflikte zu strukturieren. Sie erkennen Spiel als wichtiges pädagogisches Werkzeug und können Kinder gezielt motivieren und einbinden.

Ergebnis: Weniger Langeweile, weniger Konflikte und mehr aktive, zufriedene Kinder.

Warum wichtig? Unstrukturierte Freizeit führt häufig zu Konflikten – gute Spielpädagogik verhindert genau das.

 

Inhalte:

  • Bedeutung der Spielpädagogik in der OGS
  • Freizeitpädagogik kennenlernen
  • Freizeitgestaltung als pädagogischer Auftrag
  • Was bedeutet Projektarbeit in der OGS
  • Spiele, Lieder, Tänze und kleine Projekte
  • Selbstlernphase: Transferaufgaben über die Lernplattform

Modul 4 (Einstieg): Hausaufgabenbetreuung – Chancen, Grenzen & Lernförderung

Hausaufgabenbetreuung ist ein sensibler Bereich zwischen Lernbegleitung, Motivation und Rahmen. In diesem Modul erarbeiten die Teilnehmenden, wie sie Kinder beim Lernen motivieren und unterstützen können, Regeln für Lernzeit mit Partizipation der Kinder erarbeiten. Lernen die Teilnehmende, was Lernbegleitung bedeutet. Durch die Aufgaben, Übungen und Diskussionen finden sie Transfer von der Theorie zu der Praxis.

Ergebnis: Ruhigere Lernzeiten, motiviertere Kinder und weniger Stress für alle Beteiligten.

Warum wichtig? Hausaufgabenzeit ist oft konfliktgeladen – dieses Modul bringt Struktur und Entlastung.

Inhalte:

  • Chancen und Grenzen der Hausaufgabenbetreuung
  • Lerntypen
  • Lernmethodik
  • Lerntechniken und Lernmethoden
  • Raum als dritter Erzieher
  • Förderung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
  • Individuelle Lernbedürfnisse und Motivationsförderung
  • Selbstlernphase: Transferaufgaben über die Lernplattform

Modul 5 : Kommunikation & Konfliktlösung im OGS-Alltag

Konflikte gehören zum pädagogischen Alltag. Dieses Modul vermittelt alltagstaugliche Kommunikationsstrategien und zeigt, wie Konflikte mit Kindern vermeiden oder deeskalierend begleitet werden können.

Ergebnis: Weniger Eskalationen, bessere Beziehungen zu Kindern und ein entspannteres Arbeitsklima.

Warum wichtig? Kommunikation entscheidet über Erfolg oder Misserfolg im pädagogischen Alltag.

 

Inhalte:

  • Kommunikation mit Kindern: Regeln und Rituale
  • Aktives Zuhören
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Konfliktlösungsstrategien
  • Effektive Kurzmethoden
  • Rollenspiel & Friedenstreppe
  • Selbstlernphase: Transferaufgaben über die Lernplattform

Modul 6  Kindeswohlgefährdung – Grundlagen des Schutzauftrags

Dieses Modul vermittelt grundlegende Handlungssicherheit im Bereich Kinderschutz. Die Teilnehmenden lernen, Warnsignale zu erkennen und in Verdachtsfällen angemessen zu reagieren. Sie gewinnen Sicherheit im Umgang mit sensiblen Situationen.

Ergebnis: Mehr Sicherheit für Kinder und rechtliche Absicherung für die Einrichtung.

Warum wichtig? Kinderschutz ist kein Zusatz – sondern Pflicht.

Inhalte:

  • Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII
  • Gefährdungssituationen erkennen, vermeiden und angemessen handeln

 

Veranstaltungsablauf

So lernen Sie:

Ein abwechslungsreicher Mix aus Präsenzworkshops, Online-Trainings, Selbstlernphasen und praktischen Aufgaben macht den Lehrgang flexibel und lebensnah. Voraussetzungen für die Teilnahme an der Qualifizierung sind:

  • Hauptschulabschluss nach Klasse 10
  • Deutschkenntnisse ab Niveaustufe B2 (Sprachkenntnisse sind erforderlich ohne diese können wir die erfolgreiche Teilnahme nicht garantieren).

Die technischen Voraussetzungen sind wie folgt:

  • Headset
  • Stabile Internetverbindung
  • Möglichkeit zur Nutzung von Textverarbeitungsprogrammen und Präsentationsprogrammen

Voraussetzungen zur Erlangung des Zertifikates:

  • 70% Anwesenheit
  • aktive Teilnahme am Unterricht (fristgerechte Bearbeitung der Transferaufgaben in der Selbstlernphase)
  • erfolgreicher Abschluss des Multiple-Choice-Test

Termine: Nach Vereinbarung

Termine und Buchung

Aktuell stehen keine Termine für diesen Kurs zur Verfügung.
Bitte schauen Sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut nach.
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Ansprechpartnerin Dorottya Kóthy-Wienhold
dorottya.kothy-wienhold@tzg.online 02182-8507-35
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